AGB

Fassung 1.2, gültig seit 19. August 2026.

Allgemeine Geschäftsbedingungen — Entwurf

Stand: 19.08.2026 · Fassung: 1.2


§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

(1) Anbieter des Dienstes willyoubuyit ist

Mennen Online, Inh. Hendrik Mennen Gografenweg 12 26131 Oldenburg Deutschland Vertreten durch: Hendrik Mennen E-Mail: hmennen90@gmail.com · Telefon: +49 151 74240073 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE302418737

(nachfolgend „Anbieter").

(2) Diese Bedingungen gelten für die Nutzung des Dienstes über willyoubuyit.de, account.willyoubuyit.de und die dem Kunden bereitgestellten Instanzen.

(3) Der Dienst richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler von Computerspielen. Ein Angebot an Verbraucher wird nicht ausgeschlossen; §§ 11 und 12 gelten dann zusätzlich.

(4) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird.


§ 2 Gegenstand des Dienstes

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine betriebsbereite Instanz zur Verfügung, mit der dieser eine Seite zu einem Spiel veröffentlichen, Newsletter- Anmeldungen im Double-Opt-In-Verfahren entgegennehmen und an die so gewonnenen Empfänger versenden kann.

(2) Der Dienst wird ausschließlich gehostet erbracht. Eine Überlassung der Software zur eigenen Installation findet nicht statt. Der Kunde erhält keine Rechte an der Software über die vertragsgemäße Nutzung hinaus.

(3) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung des Dienstes, nicht einen Erfolg. Insbesondere wird nicht geschuldet, dass sich Interessenten für das Spiel des Kunden eintragen oder dass eine bestimmte Zahl erreicht wird.

(4) Der Versand von Newslettern erfolgt über den Zugang des Kunden bei einem Mailanbieter seiner Wahl. Der Anbieter stellt die Anbindung bereit; für Zustellbarkeit, Absenderreputation und die Bedingungen des Mailanbieters ist der Kunde verantwortlich.


§ 3 Vertragsschluss, Demo

(1) Der Kunde registriert sich unter account.willyoubuyit.de. Mit der Registrierung kommt noch kein entgeltlicher Vertrag zustande.

(2) Die Demo-Instanz ist ausschließlich für ihren angemeldeten Besitzer erreichbar. Für alle anderen Aufrufe antwortet sie mit „nicht gefunden". Sie versendet keine Nachrichten nach außen und nimmt keine echten Anmeldungen entgegen; eingetragene Adressen sind Beispieldaten.

(3) Die Demo wird von Hand freigegeben. Ein Anspruch auf Freigabe besteht nicht.

(4) Eine Demo-Instanz, an der 30 Tage lang keine Anmeldung erfolgt, wird gelöscht. Der Kunde wird vorher benachrichtigt.

(5) Der entgeltliche Vertrag kommt mit der ersten Zahlung zustande. Mit ihr wird die Instanz öffentlich erreichbar, nimmt echte Anmeldungen entgegen und versendet echt. Ab demselben Zeitpunkt gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Anlage 1.


§ 4 Pflichten des Kunden, Verbotsliste

(1) Der Kunde ist für die Inhalte seiner Instanz verantwortlich. Eine Vorabprüfung durch den Anbieter findet nicht statt (§ 7).

(2) Der Kunde sichert zu, dass die Instanz nicht genutzt wird für:

  1. Inhalte nach § 4 JMStV — Pornografie sowie die dort genannten absolut unzulässigen Angebote. Für sie verlangt das Gesetz eine geschlossene Benutzergruppe mit Identitätsprüfung; ein solches System stellt der Anbieter nicht bereit, und weder das Alterskennzeichen noch der Hinweis vor dem Inhalt ersetzt es.
  2. Sonstige rechtswidrige Inhalte, insbesondere volksverhetzende, gewaltverherrlichende, terroristische oder die Menschenwürde verletzende Darstellungen sowie Darstellungen von Kindesmissbrauch.
  3. Verletzung fremder Rechte — Marken, Urheberrechte, Persönlichkeits- rechte Dritter. Dazu zählt die Verwendung fremder Spieltitel, Logos oder Bilder ohne Berechtigung.
  4. Versand an Empfänger ohne Einwilligung, insbesondere an gekaufte, gemietete oder aus fremden Quellen übernommene Adresslisten. Zulässig sind ausschließlich Adressen, die über das Double-Opt-In-Verfahren der Instanz selbst bestätigt wurden.
  5. Täuschung über den Absender, Phishing, Schadsoftware, sowie den Betrieb der Instanz als Weiterleitungs- oder Tarnseite für Dritte.
  6. Angebote, die kein Spiel betreffen — insbesondere die Nutzung als allgemeiner Newsletterdienst, Shop oder Linksammlung.
  7. Automatisierte Massenanlage von Konten oder Instanzen, sowie Umgehung der Grenzwerte aus § 6.

(3) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung von Absatz 2 beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Das gilt nicht, soweit der Kunde die Verletzung nicht zu vertreten hat.

(4) Der Kunde hält die Zugangsdaten zu seinem Konto geheim. Der Anbieter stellt einen zweiten Faktor bereit; seine Nutzung wird empfohlen.


§ 5 Jugendschutz

(1) Der Kunde stuft seine Instanz selbst ein. Zur Verfügung stehen die Stufen 0, 12, 16 und 18.

(2) Die Einstufung nimmt der Anbieter nicht vor und prüft sie nicht. Sie ist eine inhaltliche Bewertung mit rechtlicher Wirkung, für die der Kunde einsteht.

(3) Ab einer gesetzten Stufe trägt jede öffentliche Seite der Instanz ein maschinenlesbares Alterskennzeichen im Sinne des § 5 Abs. 3 Nr. 1 JMStV. Ab Stufe 18 erscheint zusätzlich ein Hinweis vor dem Inhalt.

(4) Der Hinweis nach Absatz 3 ist keine Alterskontrolle, und das Alterskennzeichen wirkt nur auf Geräten mit einem Jugendschutzprogramm. Für Inhalte nach § 4 JMStV genügt beides nicht; solche Inhalte sind nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 untersagt.


§ 6 Preise, Grenzwerte

(1) Der Grundpreis beträgt 12 € im Jahr je Instanz.

(2) Zusätzlich buchbar sind:

Leistung Preis
Eigene Domain aufschalten 36 € / Jahr je Instanz
Abonnenten über 1.000 24 € / Jahr je angefangene 5.000
Bugtracking 24 € / Jahr je Instanz

(3) Gezählt werden bestätigte Abonnenten, tagesaktuell. Nicht bestätigte Anmeldungen zählen nicht; sie werden nach 14 Tagen gelöscht.

(4) Beim Überschreiten eines Grenzwerts hält der Versand an, die Anmeldung nicht. Neue Anmeldungen werden weiter entgegengenommen und bestätigt.

(5) Abonnenten des Kunden werden vom Anbieter nicht gelöscht, weder beim Überschreiten eines Grenzwerts noch bei Herabstufung oder Zahlungsausfall. Es wird in diesen Fällen ausschließlich der Versand gesperrt. Die Löschung nach Vertragsende richtet sich nach § 8.

(6) Der Datenexport steht in jedem Tarif zur Verfügung und wird nicht gesperrt. Dasselbe gilt für Double-Opt-In, Einwilligungsnachweis, die Betroffenenrechte, die Verschlüsselung und den Abmeldeweg.


§ 7 Keine Inhaltsprüfung, Meldeweg, Sperrung

(1) Der Anbieter prüft Inhalte nicht vorab. Es gibt kein Aufnahmeverfahren, keine Freigabe und keine Qualitätsschwelle.

(2) Verstöße gegen § 4 können unter abuse@willyoubuyit.de gemeldet werden. Die Meldung soll die betroffene Adresse und den beanstandeten Inhalt bezeichnen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, eine Instanz ohne vorherige Ankündigung zu sperren, wenn ein Verstoß gegen § 4 Abs. 2 vorliegt oder aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu besorgen ist und die sofortige Sperrung zur Abwendung eines Schadens erforderlich ist. Der Kunde wird unverzüglich unterrichtet.

(4) In allen übrigen Fällen wird der Kunde vor einer Sperrung aufgefordert, den Verstoß binnen angemessener Frist abzustellen.

(5) Eine Sperrung löscht keine Daten. Der Zugang zum Export bleibt bestehen; § 8 gilt.


§ 8 Laufzeit, Kündigung, Ende des Vertrags

(1) Der Vertrag hat eine Erstlaufzeit von einem Jahr.

(2) Wird er nicht zum Ende der Erstlaufzeit gekündigt, läuft er auf unbestimmte Zeit weiter und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

(3) Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus (§ 10). Endet der Vertrag während eines bereits bezahlten Zeitraums, wird das Entgelt für die nicht genutzten vollen Monate anteilig erstattet.

(4) Die Kündigung ist ohne Angabe von Gründen möglich. Für sie steht auf jeder Seite des Dienstes eine Schaltfläche „Verträge hier kündigen" zur Verfügung, die ohne Anmeldung erreichbar ist. Der Zugang der Erklärung wird unverzüglich in Textform bestätigt, unter Angabe ihres Inhalts sowie des Datums und der Uhrzeit des Zugangs.

(5) Daneben kann ein angemeldeter Kunde den Vertrag je Instanz in seinem Konto kündigen. Diese Möglichkeit tritt neben die Schaltfläche nach Absatz 4 und ersetzt sie nicht.

(6) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(7) Nach Vertragsende bleiben die Daten der Instanz 30 Tage abrufbar. In dieser Zeit kann der Kunde sie exportieren. Danach werden Instanz und Datenbank gelöscht. Das entspricht der Pflicht aus Art. 28 Abs. 3 lit. g DSGVO; Einzelheiten regelt Anlage 1.

(8) Der Kunde wird auf den Ablauf der Frist vor ihrem Ende hingewiesen.

(9) Eine Kündigung löscht keine Abonnenten. Es endet der Versand, nicht der Datenbestand; § 6 Abs. 5 gilt bis zum Ablauf der Frist aus Absatz 7.


§ 9 Verfügbarkeit, Haftung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt.

(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

(4) Der Anbieter führt verschlüsselte Sicherungen. Der Kunde ist gehalten, seine Daten zusätzlich selbst zu exportieren; die Exportfunktion steht dafür jederzeit zur Verfügung.


§ 10 Zahlung und Abrechnung

(1) Vertragspartner der Leistung ist allein der Anbieter (§ 1). Er schuldet die Bereitstellung des Dienstes, er ist Ansprechpartner für Kündigung, Widerruf und Datenschutz, und die Auftragsverarbeitung nach Anlage 1 besteht mit ihm.

(2) Die Zahlung wird über Paddle abgewickelt. Paddle tritt dabei als Wiederverkäufer auf: Es stellt die Rechnung und schuldet die Umsatzsteuer. Insoweit gelten ergänzend die Bedingungen von Paddle, die dem Kunden im Bezahlvorgang angezeigt werden.

(3) Bei Widersprüchen zwischen beiden gilt für die Leistung dieser Vertrag. Die Bedingungen von Paddle regeln die Zahlung, nicht den Dienst.

(4) Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus. Für die Erstattung bei vorzeitigem Vertragsende gilt § 8 Abs. 3.

(5) Bleibt eine Zahlung aus, wird der Versand gesperrt. § 6 Abs. 5 gilt: Es werden keine Abonnenten gelöscht.


§ 11 Widerrufsrecht

(1) Ist der Kunde Verbraucher, steht ihm ein Widerrufsrecht zu.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Mennen Online, Inh. Hendrik Mennen Gografenweg 12 26131 Oldenburg Deutschland Telefon: +49 151 74240073 E-Mail: hmennen90@gmail.com

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Erlöschen des Widerrufsrechts

Ihr Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren. Diese beiden Erklärungen holen wir vor dem Bezahlvorgang gesondert ein (Absatz 2).

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An Mennen Online, Inh. Hendrik Mennen, Gografenweg 12 26131 Oldenburg Deutschland, E-Mail: hmennen90@gmail.com:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren () / die Erbringung der folgenden Dienstleistung ()

— Bestellt am () / erhalten am () — Name des/der Verbraucher(s) — Anschrift des/der Verbraucher(s) — Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) — Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

(2) Der Dienst beginnt sofort. Mit der Buchung wird die Instanz öffentlich erreichbar, nimmt echte Anmeldungen entgegen und versendet echt (§ 3 Abs. 5). Vor dem Bezahlvorgang bestätigt der Kunde deshalb zwei Erklärungen ausdrücklich und einzeln:

  1. dass er den sofortigen Beginn der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist verlangt, und
  2. dass er Kenntnis davon hat, sein Widerrufsrecht mit der vollständigen Vertragserfüllung zu verlieren.

Beides wird im Wortlaut festgehalten, zusammen mit Zeitpunkt, IP-Adresse und Browserkennung. Ohne beide Erklärungen entsteht kein Bezahlvorgang.

(3) Das Widerrufsrecht erlischt unter den Voraussetzungen des § 356 Abs. 5 BGB.


§ 12 Showcase

(1) Auf willyoubuyit.de besteht eine Übersichtsseite mit Einträgen von Kunden.

(2) Die Aufnahme erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Ohne Zustimmung erscheint keine Instanz dort.

(3) Der Eintrag besteht aus Titel, einem Satz, einem Bild und der Adresse der Instanz. Er wird gesondert erfasst und nicht von der Kundenseite übernommen.

(4) Einträge werden vor der Veröffentlichung durchgesehen. Abgelehnt wird, was gegen § 4 Abs. 2 verstößt, was ab Stufe 18 gekennzeichnet ist oder was erkennbar kein Spiel beschreibt. Eine Bewertung nach Qualität oder Geschmack findet nicht statt. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

(5) Der Kunde kann den Eintrag jederzeit zurückziehen.


§ 13 Keine Rechtsauskunft

Der Anbieter erteilt keine Rechtsauskunft zu den Pflichten des Kunden. Die Vorlagen in der Dokumentation sind Arbeitshilfen und ersetzen keine fachliche Prüfung. Der Kunde bleibt für seine Instanz datenschutzrechtlich Verantwortlicher.


§ 14 Änderungen dieser Bedingungen

(1) Der Anbieter kann eine neue Fassung dieser Bedingungen veröffentlichen, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder technische Gegebenheiten erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Eine neue Fassung gilt für einen Kunden erst, wenn er ihr zugestimmt hat. Die Zustimmung erfolgt ausdrücklich in seinem Verwaltungsbereich; sie wird mit Zeitpunkt und Wortlaut festgehalten. Schweigen ist keine Zustimmung.

(3) Der Kunde wird sechs Wochen vor dem beabsichtigten Wirksamwerden per E-Mail an die Kontoadresse unterrichtet.

(4) Stimmt der Kunde nicht zu, gilt für ihn die Fassung weiter, die er angenommen hat. Der Dienst läuft unverändert; die Instanz bleibt erreichbar und der Versand gesperrt wird nicht. Der Anbieter kann den Vertrag in diesem Fall nach § 8 Abs. 2 kündigen.


§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Vorschriften des Aufenthaltsstaats unberührt.

(2) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.


Anlagen

Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) — Entwurf

Stand: 19.08.2026 · Fassung: 1.2


Zwischen

Verantwortlicher (nachfolgend „Kunde")

Der Inhaber des Kontos bei willyoubuyit, mit den im Konto hinterlegten Angaben.

Auftragsverarbeiter (nachfolgend „Anbieter")

Mennen Online, Inh. Hendrik Mennen, Gografenweg 12 26131 Oldenburg Deutschland


§ 1 Gegenstand und Dauer

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, soweit dies zur Erbringung des Dienstes nach den AGB erforderlich ist.

(2) Dieser Vertrag gilt ab der ersten Zahlung des Kunden und damit ab dem Zeitpunkt, zu dem die Instanz öffentlich erreichbar wird und echte Anmeldungen entgegennimmt. Solange eine Instanz als Demo betrieben wird, verarbeitet der Anbieter keine personenbezogenen Daten Dritter im Auftrag des Kunden.

(3) Die Laufzeit entspricht der des Hauptvertrags.


§ 2 Art, Zweck und Umfang der Verarbeitung

Art: Erheben, Speichern, Verändern, Auslesen, Übermitteln, Löschen — im Rahmen des Betriebs einer Instanz.

Zweck: Betrieb der vom Kunden veröffentlichten Seite, Entgegennahme und Bestätigung von Newsletter-Anmeldungen, Versand der vom Kunden verfassten Nachrichten, Erfüllung der Betroffenenrechte durch den Kunden.

Kategorien betroffener Personen:

Kategorien personenbezogener Daten:

Kategorie Anmerkung
E-Mail-Adresse verschlüsselt gespeichert; Suche über Blind-Index
Sprachauswahl
Einwilligungsnachweis Zeitpunkt, IP, User-Agent, Wortlaut — append-only
Server-Logs IP, Zeitstempel, angeforderte Ressource, User-Agent
Fehlerberichte aus dem Spiel nur bei gebuchtem Add-on; Inhalt bestimmt der Kunde über das Spiel

Nicht verarbeitet werden Namen oder weitere Personendaten der Abonnenten; die Software erhebt sie nicht.


§ 3 Weisungen

(1) Der Anbieter verarbeitet die Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Kunden. Als Weisung gelten dieser Vertrag, die AGB und die Einstellungen, die der Kunde in seiner Instanz vornimmt.

(2) Weisungen darüber hinaus sind in Textform an hmennen90@gmail.com zu richten.

(3) Der Anbieter unterrichtet den Kunden unverzüglich, wenn er der Ansicht ist, eine Weisung verstoße gegen Datenschutzrecht (Art. 28 Abs. 3 Satz 3). Er darf die Ausführung bis zur Klärung aussetzen.


§ 4 Vertraulichkeit

(1) Der Anbieter setzt zur Verarbeitung nur Personen ein, die zur Vertraulichkeit verpflichtet wurden oder einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.

(2) Der Betrieb erfolgt derzeit durch den Anbieter allein. Werden weitere Personen eingesetzt, wird die Verpflichtung zur Vertraulichkeit vor deren erstem Zugriff schriftlich eingeholt.


§ 5 Technische und organisatorische Maßnahmen (Art. 32)

(1) Die Maßnahmen ergeben sich aus Anhang A.

(2) Der Anbieter darf die Maßnahmen weiterentwickeln, solange das Schutzniveau nicht unterschritten wird.


§ 6 Weitere Auftragsverarbeiter

(1) Der Kunde erteilt die allgemeine Genehmigung zur Hinzuziehung weiterer Auftragsverarbeiter nach Art. 28 Abs. 2 Satz 2.

(2) Beim Vertragsschluss eingesetzt sind die in Anhang B genannten Unternehmen.

(3) Der Anbieter unterrichtet den Kunden unverzüglich, nachdem er selbst Kenntnis erlangt hat, per Dienstnachricht über die Hinzuziehung oder Ersetzung eines weiteren Auftragsverarbeiters.

(4) Der Kunde kann der Änderung binnen 14 Tagen aus einem wichtigen datenschutzrechtlichen Grund widersprechen. Widerspricht er nicht, gilt die Änderung als genehmigt.

(5) Tritt ein Umstand ein, der ein Zuwarten von 14 Tagen unzumutbar macht, verkürzt sich die Frist auf einen angemessenen Zeitraum. Der Anbieter teilt den Grund mit.

(6) Widerspricht der Kunde aus wichtigem Grund und findet sich keine einvernehmliche Lösung, steht ihm ein Sonderkündigungsrecht zum vorgesehenen Zeitpunkt der Änderung zu.

(7) Der Mailanbieter des Kunden ist kein Unterauftragsverarbeiter des Anbieters. Der Versand läuft über den Zugang des Kunden; das Verhältnis zu diesem Anbieter besteht unmittelbar zwischen ihm und dem Kunden, und der AV-Vertrag dafür ist vom Kunden selbst zu schließen.


§ 7 Unterstützung des Kunden

(1) Der Anbieter unterstützt den Kunden bei der Beantwortung von Anträgen betroffener Personen. Die dafür nötigen Funktionen — Auskunft, Löschung, Export — stehen dem Kunden in seiner Instanz unmittelbar zur Verfügung; ein Tätigwerden des Anbieters ist im Regelfall nicht erforderlich.

(2) Wendet sich eine betroffene Person unmittelbar an den Anbieter, leitet er sie an den Kunden weiter und beantwortet sie nicht selbst.

(3) Der Anbieter unterstützt den Kunden bei Datenschutz-Folgenabschätzung und vorheriger Konsultation (Art. 35, 36), soweit dies mit den ihm vorliegenden Informationen möglich ist.


§ 8 Meldung von Verletzungen

(1) Der Anbieter meldet dem Kunden unverzüglich, spätestens binnen 24 Stunden nach Kenntnis, jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, die dessen Daten betrifft.

(2) Die Meldung enthält, soweit bekannt: Art der Verletzung, betroffene Kategorien und ungefähre Zahl, wahrscheinliche Folgen und ergriffene Maßnahmen.

(3) Die Meldung an die Aufsichtsbehörde nach Art. 33 obliegt dem Kunden. Die Frist von 72 Stunden läuft für ihn; die 24 Stunden aus Absatz 1 sind so bemessen, dass sie ihm bleibt.


§ 9 Löschung und Rückgabe

(1) Nach Ende des Vertrags bleiben die Daten 30 Tage abrufbar. In dieser Zeit kann der Kunde sie exportieren.

(2) Danach löscht der Anbieter Instanz und Datenbank.

(3) Sicherungen werden nicht einzeln bereinigt. Sie laufen nach 30 Tagen planmäßig aus; bis dahin sind sie verschlüsselt und werden nicht zu anderen Zwecken ausgewertet. Nach Ablauf der Aufbewahrung sind auch die Sicherungen der Instanz entfallen.

(4) Der Anbieter löscht keine Abonnenten wegen Zahlungsverzugs, Herabstufung oder Überschreitung eines Grenzwerts. In diesen Fällen wird ausschließlich der Versand gesperrt.


§ 10 Nachweise und Kontrollen

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden auf Anfrage die zum Nachweis der Einhaltung erforderlichen Informationen zur Verfügung, insbesondere die jeweils geltende Fassung von Anhang A und B.

(2) Kontrollen vor Ort sind nach angemessener Vorankündigung und während der üblichen Geschäftszeiten möglich; sie dürfen den Betrieb nicht unangemessen beeinträchtigen und die Rechte anderer Kunden nicht berühren.


§ 11 Verarbeitung außerhalb der Auftragsverarbeitung

Zur Klarstellung: Der Anbieter liest aus der Datenbank der Instanz zwei Anzahlen — die der bestätigten Abonnenten und die der erfassten Fehler —, um den Vertrag abzurechnen. Gelesen werden ausschließlich Anzahlen; Inhalte oder Adressen werden dabei nicht verarbeitet.


Anhang A — Technische und organisatorische Maßnahmen

Die Maßnahmen der Anwendung sind in docs/dsgvo/tom.md beschrieben und gelten unverändert. Ergänzend auf Seiten des Anbieters:

Vertraulichkeit

Integrität

Verfügbarkeit und Belastbarkeit

Verfahren zur Überprüfung


Anhang B — Weitere Auftragsverarbeiter

Zur Verarbeitung der Daten des Kunden setzt der Anbieter ein:

Unternehmen Leistung Sitz / Ort der Verarbeitung
Hetzner Online GmbH Server und Datenbank der Instanz Deutschland
Hetzner Online GmbH Object Storage für Medien und Sicherungen Deutschland

Eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt.

Hetzner setzt seinerseits Unterauftragsverarbeiter ein. Welche das sind, führt Hetzner in einer eigenen Liste; der Anbieter stellt sie dem Kunden auf Anfrage nach § 10 Abs. 1 zur Verfügung.

Nicht in dieser Tabelle, und jeweils aus einem eigenen Grund:

Sprache Deutsch